Biografie

Katharina Ruckgaber studierte an der Musikhochschule für Musik und Theater München bei KS Prof. Andreas Schmidt und schloss ihr Studium 2014 mit Auszeichnung durch den Christl-und-Klaus-Haack-Preis ab.

Mit der Spielzeit 2017/18 ist Katharina Ensemblemitglied am Theater Freiburg, wo sie u.a. als Musetta (La Bohème), Olympia (Hoffmanns Erzählungen) und in der deutschen Erstaufführung von Mark-Anthony Turnage`s Oper „Coraline“ zu sehen sein wird.

In der Neuproduktion der „Zauberflöte“ unter René Jacobs wird Katharina Ruckgaber erstmals am Theater an der Wien zu Gast sein.

Von 2014-2017 war die junge Sopranistin Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt und debutierte dort u.a. als Susanna (Le Nozze di Figaro), Eurydike (Telemann: Orfeus), Waldvogel in Wagner`s Ring, Erste Waldelfe (Rusalka) oder Frasquita in Barrie Kosky`s gefeierter Carmen Inszenierung.

Als Sand-und Taumännchen war sie zudem am Staatstheater Darmstadt zu Gast.

2015 sang Katharina Ruckgaber die Fennimore in Kurt Weills „Der Silbersee“ unter Iván Fischer im Konzerthaus Berlin, sowie die Rosina (Mozart: La Finta Semplice) beim 40. Cantiere Festival in Montepulciano.

Katharina Ruckgaber ist auch als gefragte Lied-und Konzertsängerin zu erleben.

2017 folgten hier wichtige internationale Debuts in der Wigmore Hall London, im Konzerthaus Wien, begleitet von Graham Johnson, sowie in Händels „Teseo“ im Tchaikovsky Saal, Moskau.

Bei MDG erschien im Sommer 2017 eine Lieder-CD mit Helmut Deutsch am Klavier.

Bereits während ihres Studiums gastierte Katharina Ruckgaber am Gärtnerplatztheater München mit der weiblichen Hauptrolle in der Uraufführung des Singspiels „Der Flaschengeist“ von Wilfried Hiller und stand als Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding u.a. als Serpetta (Mozarts „La Finta Giardiniera“) mit dem Kammerorchester München im Prinzregententheater München auf der Bühne.

In der Rolle der Serpetta war sie 2012 dann nochmals bei der Biennale Bamberg zu hören, begleitet von den Bamberger Symphonikern unter Ainars Rubikis.
2013 gab sie unter Ulf Schirmer und dem 
Münchner Rundfunkorchester die Antoinette in Oscar Strasnoys Oper Le Bal und sang die Despina (Così fan tutte) unter Bruno Weil.
Weiter stand sie als Anna Reich (O.Nicolai „Die lustigen Weiber von Windsor“), Servilia (Mozart „La Clemenza di Tito“) und Governess (Britten „The Turn of the Screw“) auf der Bühne.
Beim KurtWeillFest Dessau gab sie die Jenny in Weills „Down in the Valley“ unter Anthony Hermus.


Katharina Ruckgaber ist Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins, der Jütting Stiftung Stendal, des Richard-Wagner-Verbandes, der SIAA-foundation und Förderpreisträgerin des Anneliese-Rothenberger-Wettbewerbs 2017.