Biografie

Katharina Ruckgaber wurde in München geboren und ist seit der Spielzeit 2014/2015 Mitglied im Opernstudio der Oper Frankfurt.

An der Oper Frankfurt gab Katharina Ruckgaber bereits 2013/2014 ihr Debut als Eurydike in Telemanns „Orpheus“.
Anschließend war sie dort u.a. als Erste Waldelfe in Dvoraks „Rusalka“, Sandmännchen in Humperdincks „Hänsel und Gretel“, sowie als Berta in einer Neuproduktion von Webers „Euryanthe“ zu sehen. Als Sand-und Taumännchen war sie zudem am Staatstheater Darmstadt zu Gast.
In der Spielzeit 2015/16 wird die junge Sopranistin an der Oper Frankfurt u.a. als Susanna (Le Nozze di Figaro), Die Stimme des Waldvogels (Siegfried), Frasquita (Carmen), sowie in der Neuproduktion von „Le cantatrici villani“ als Nunziella zu erleben sein.

2015 debutierte Katharina Ruckgaber als Fennimore in Kurt Weills „Der Silbersee“ unter Iván Fischer im Konzerthaus Berlin.

Im Juli wird sie bei dem von Hans Werner Henze gegründeten Cantiere Festival Montepulciano als Rosina in Mozarts „La Finta Semplice“ auf der Bühne stehen.

Unter Bruno Weil debutierte Katharina Ruckgaber bereits 2011 als Despina in „Cosi fan tutte“ in Weikersheim und gastierte anschließend mit dieser Rolle bei den Festspielen Mecklenburg Vorpommern.

Während ihrer Zeit an der Bayerischen Theaterakademie August Everding sang sie im Prinzregententheater München die Serpetta in Mozarts „La Finta Giardiniera“ mit dem Kammerorchester München. In der Rolle der Serpetta war sie 2012 dann nochmals bei der Biennale Bamberg zu hören, begleitet von den Bamberger Symphonikern unter Ainars Rubikis.
2013 gab sie unter Ulf Schirmer und dem Münchner Rundfunkorchester die Antoinette in Oscar Strasnoys Oper Le Bal.
Weiter stand sie als Anna Reich (O.Nicolai „Die lustigen Weiber von Windsor“), Servilia (Mozart „La Clemenza di Tito“) und Governess (Britten „The Turn of the Screw“) auf der Bühne.
Beim KurtWeillFest Dessau gab sie die Jenny in Weills „Down in the Valley“ unter Anthony Hermus.
2014 sang Katharina Ruckgaber am Gärtnerplatztheater München die weibliche Hauptrolle Kokua in der Uraufführung des Singspiels „Der Flaschengeist“ von Wilfried Hiller.

Katharina Ruckgaber pflegt ein sehr vielseitiges Liedschaffen und gab u.a. einen Liederabend für die Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart, begleitet von Helmut Deutsch. Zuletzt war sie beim KurtWeillFest 2015 mit dem Gürzenich Quartett Köln mit einem Programm für Streichquartett und Sopran zu hören.

Ihre Gesangsausbildung begann die Sopranistin im Rahmen der Bayerischen Singakademie bei Tanja d`Althann, danach studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. KS Andreas Schmidt, sowie Liedgesang bei Helmut Deutsch. Ihr Diplomabschluss 2014 wurde mit dem Christl und Klaus Haack Preis ausgezeichnet.
In Meisterkursen arbeitete sie mit Edith Mathis, Angelika Kirchschlager, Margreet Honig und Lillian Watson.
Katharina Ruckgaber ist Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins, bei Yehudi Menuhin LiveMusicNow und gewann den großen Förderpreis der Jütting Stiftung Stendal.