„Die Sopranistin mit der bestechenden Bühnenpräsenz überzeugte unter anderem durch ihre entwaffnende Natürlichkeit.“, urteilt die FAZ-Katharina Ruckgaber ist gerade dabei, sich auf der Opern- und der Konzertbühne zu etablieren.
Seit der Spielzeit 2023/24 freischaffend tätig, stand Katharina Ruckgaber gleich zu Beginn 2024/25 in der Rolle der Beppi in Gerd Kührs Oper „Stallerhof“ am Klagenfurter Stadttheater auf der Bühne. Es folgten Debuts unter René Jacobs in Händels Tamerlano am Teatro Real, dem Palau de la musica Barcelona, in Valencia, sowie eine Rückkehr in die Berliner Philharmonie mit dem Freiburger Barockorchester. Die Höhepunkte der jüngsten Vergangenheit waren das Ännchen in Webers „Der Freischütz“ als Premierenbesetzung in Philipp Stölzls Inszenierung bei den Bregenzer Festspielen, Susanna („Le nozze di Figaro“) am Nationaltheater Mannheim, Bellezza in Händels „Il trionfo del tempo e del disinganno“ beim Festival ClassicAnd in Andorra, ihr Debut als Galatea mit der Kammerakademie Potsdam, ebenso wie Konzertdebuts in der Laeiszhalle Hamburg, in der Berliner Philharmonie, sowie in Bilbao beim Bilbao Symphony Orchestra.
Katharina Ruckgaber gastierte bereits an der Oper Zürich in Turnages Oper „Coraline“, dem Theater an der Wien, am Staatstheater Darmstadt als Adele und Pamina und am Gärtnerplatztheater München.
Ihre rege Konzerttätigkeit führte sie bereits nach Paris zum Orchestre National de France, zum MDR-Symphonierorchester, ins Konzerthaus Berlin unter Iván Fischer, ans Gewandhaus Leipzig, in die Philharmonie St. Petersburg, nach Moskau, in die Kölner Philharmonie und immer wieder in die Elbphilharmonie Hamburg, wohin sie neben einigen Konzerten mit dem Zürcher Kammerorchester 2022 als Ännchen in René Jacobs gefeierter „Der Freischütz“-Tournee mit dem Freiburger Barockorchester zurückkehrte.
Nach ihrem Studienabschluss in München an der Hochschule für Musik und Theater sofort ins Opernstudio der Oper Frankfurt engagiert, war Katharina anschließend bis 2023 Ensemblemitglied am Theater Freiburg, wo sie in zahlreichen wichtigen Partien ihres Fachs zu erleben war: u.a. Susanna (Le nozze di Figaro), Füchslein Schlaukopf (Das schlaue Füchslein), Musetta (La Bohème), Nanetta (Falstaff). Ihre Interpretation der Mélisande (Pelléas et Mélisande) wurde in der Presse als „Saisonhöhepunkt“ (nmz/Der neue Merker, Juli 2019) gefeiert.
Als passionierte Liedsängerin verbindet die mehrfach ausgezeichnete Sopranistin eine enge Zusammenarbeit mit den Pianisten Helmut Deutsch, Sholto Kynoch, Daniel Heide, So-Jin Kim und Jan Philip Schulze. Auf ihrem jüngsten Album „LOVE AND LET DIE“ zeigt sie von Schubert bis hin zu Berio ihre Vielseitigkeit. Liederabende führten Katharina bereits ins Konzerthaus Wien, an die Oper Frankfurt, nach Zürich, Bayreuth, Budapest, Madrid und Barcelona, zum Oxford Lieder Festival und in die Wigmore Hall, London.
